Autostart-Programme unter Windows deaktivieren und bereinigen
Zu viele Programme beim Windows-Start verlangsamen das System erheblich. Mit dem Task-Manager und der Systemkonfiguration entfernen Sie unnötige Autostart-Einträge und beschleunigen den Systemstart.
- Task-Manager öffnen. Drücken Sie Strg + Shift + Esc oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie Task-Manager. Klicken Sie auf Mehr Details, falls nur die vereinfachte Ansicht angezeigt wird.
- Autostart-Registerkarte aufrufen. Klicken Sie im Task-Manager auf die Registerkarte Autostart. Hier werden alle Programme angezeigt, die beim Windows-Start automatisch geladen werden. Die Spalte Status zeigt an, ob ein Programm aktiviert oder deaktiviert ist.
- Unnötige Programme identifizieren. Prüfen Sie die Liste der Autostart-Programme. Behalten Sie wichtige Systemdienste wie Windows Security oder Grafiktreiber. Identifizieren Sie Programme wie Skype, Spotify oder Adobe Updater, die Sie nicht sofort beim Start benötigen.
- Programme deaktivieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein unnötiges Programm und wählen Sie Deaktivieren. Das Programm wird beim nächsten Start nicht mehr automatisch geladen, bleibt aber installiert und kann manuell gestartet werden.
- Systemkonfiguration für weitere Optionen. Drücken Sie Windows + R, geben Sie msconfig ein und drücken Sie Enter. Wechseln Sie zur Registerkarte Autostart für zusätzliche Einstellungen oder zur Registerkarte Dienste für Systemdienste.
- Autostart-Ordner manuell bereinigen. Drücken Sie Windows + R, geben Sie shell:startup ein und drücken Sie Enter. Löschen Sie Verknüpfungen zu Programmen, die nicht automatisch starten sollen. Überprüfen Sie auch shell:common startup für systemweite Autostart-Programme.
- System neu starten und testen. Starten Sie Windows neu und messen Sie die Startzeit. Öffnen Sie den Task-Manager erneut und überprüfen Sie, ob die deaktivierten Programme nicht mehr in der Autostart-Liste als Aktiviert erscheinen.