Scanner richtig auswählen: Der komplette Kaufratgeber
Die Wahl des richtigen Scanners hängt von Ihrem Verwendungszweck, der gewünschten Qualität und dem verfügbaren Budget ab. Ein gut gewählter Scanner spart Zeit und liefert jahrelang zuverlässige Ergebnisse.
- Verwendungszweck definieren. Bestimmen Sie, was Sie hauptsächlich scannen werden: Textdokumente, Fotos, Bücher oder Großformate. Für reine Textdokumente reicht ein einfacher Dokumentenscanner, für Fotos benötigen Sie einen Flachbettscanner mit hoher Auflösung. Bedenken Sie auch das Scanvolumen - täglich wenige Seiten oder hunderte Dokumente.
- Auflösung und Qualität festlegen. Für Textdokumente genügen 300 dpi, für Fotos sollten es mindestens 600 dpi sein. Diascans erfordern 2400 dpi oder mehr. Prüfen Sie die optische Auflösung - nicht die interpolierte. Die Farbtiefe sollte bei Fotos mindestens 24 Bit betragen.
- Scannertyp auswählen. Flachbettscanner eignen sich für Fotos, Bücher und empfindliche Dokumente. Dokumentenscanner mit automatischem Einzug beschleunigen das Scannen großer Papiermengen. Tragbare Scanner sind ideal für unterwegs, bieten aber meist geringere Qualität.
- Anschlüsse und Software prüfen. USB 3.0 oder USB-C garantieren schnelle Datenübertragung. WLAN-Scanner ermöglichen kabelloses Arbeiten vom Smartphone oder Tablet. Prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem Betriebssystem und ob brauchbare Scan-Software mitgeliefert wird.
- Geschwindigkeit und Automatikfunktionen bewerten. Dokumentenscanner schaffen 20-60 Seiten pro Minute, Flachbettscanner brauchen 10-30 Sekunden pro Scan. Duplex-Scanning erfasst beide Seiten gleichzeitig. Texterkennung (OCR) wandelt gescannte Dokumente in durchsuchbare PDFs um.
- Budget und Herstellergarantie berücksichtigen. Einfache Scanner kosten 50-150 Euro, Profigeräte 300-1000 Euro. Canon, Epson und Brother bieten zuverlässige Modelle mit guter Softwareausstattung. Achten Sie auf mindestens zwei Jahre Garantie und verfügbare Ersatzteile.