Steckdosenleiste und USV richtig auswählen
Eine hochwertige Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz schützt Ihre Elektronik vor Spannungsspitzen. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sorgt zusätzlich für kontinuierlichen Strom bei Netzausfällen.
- Stromverbrauch aller Geräte berechnen. Addieren Sie die Wattzahlen aller anzuschließenden Geräte. Prüfen Sie die Angaben auf den Netzteilen oder in den technischen Datenblättern. Rechnen Sie 20% Puffer für Spitzenlasten hinzu.
- Überspannungsschutz-Level bestimmen. Wählen Sie Schutzklasse 1 (bis 1.500 Volt) für Bürogeräte oder Klasse 2 (bis 4.000 Volt) für empfindliche Elektronik. Der Ableitstrom sollte mindestens 125 Joule betragen.
- Benötigte Steckplätze und Abstände planen. Zählen Sie alle Stecker und berücksichtigen Sie breite Netzteile. Wählen Sie Leisten mit ausreichend Abstand zwischen den Buchsen oder schwenkbaren Elementen.
- USV-Typ nach Anwendung wählen. Standby-USV (VFD) für Heimanwendungen mit 5-15 Minuten Überbrückung. Line-Interactive-USV für kleine Server mit Spannungsregulierung. Online-USV für kritische Systeme mit kontinuierlicher Filterung.
- Batteriekapazität berechnen. Dividieren Sie die benötigte Wattzahl durch die USV-Effizienz (meist 85%). Multiplizieren Sie mit der gewünschten Überbrückungszeit in Stunden. Das Ergebnis ergibt die minimale Wattstunden-Kapazität.
- Anschlussmöglichkeiten prüfen. Kontrollieren Sie USB- oder Ethernet-Ports für die Kommunikation mit dem Computer. Prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem Betriebssystem für automatische Herunterfahrfunktionen.
- Sicherheitszertifikate und Garantie vergleichen. Achten Sie auf CE-Kennzeichnung, VDE-Prüfzeichen oder GS-Siegel. Vergleichen Sie Garantielaufzeiten und prüfen Sie, ob Versicherungsschutz für angeschlossene Geräte enthalten ist.